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Peter Heeren: Fünf Stücke für Cembalo. Wien 1993: Universal Edition. 5 Seiten. Eine solche Komposition liegt für den Kirchenmusiker am Rande seines Betätigungsfelds. Immerhin mag es sein, daß er irgendwann für ein Cembalokonzert etwas Zeitgenössisches sucht. Dann sei er mit Nachdruck auf Heerens Fünf Stücke für Cembalo hingewiesen. Sie sind kurz, einfallsreich, instrumentengerecht, dabei von einem extremen Ausdrucksbedürfnis, das schon fast die Möglichkeiten des Cembalos sprengt (die Spielvorschriften im nur zwölftaktigem ersten Stück: leidenschaftlich - lustig - ruhig - lustig - leidenschaftlich - rit. - a tempo - aufgeregt - ruhig - lustig - wieder ruhig - bizarr - sehr leidenschaftlich). Die Struktur ist zwölftonnah, die Schwierigkeit hält sich in Grenzen. In Anbetracht der Tatsache, daß es nicht viel attraktive zeitgenössische Musik für Cembalo gibt, sind Heerens Stücke eine wertvolle Bereicherung des Repertoires. Wolfgang Stockmeier, im Dezember 1993
...Peter Heerens fünf Stücke für Cembalo überzeugten, jedes einzelne seiner Stenogramme ist lyrisch, rhythmisch, klanglich und im Ausdruck geschlossen. Anikò Soltèsz erfüllte diese schöne Musik mit pulsierendem Leben... Prof. Uwe Röhl |