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Wanderers Nachtlied (1999) |
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Zwei Vertonungen des Goethe-Gedichtes "Wanderers
Nachtlied" ("Ein
gleiches") von Johann Wolfgang von Goethe. Beide Kompositionen beziehen sich auf Goethes
'Farbenlehre' und 'Tonlehre'. Über dem Abschnitt "Licht/Finsternis" und
"Licht/Finsternis I" steht: "..., daß
zur Erzeugung der Farbe Licht und Finsternis, Helles und Dunkles oder, wenn
man sich einer allgemeineren Formel bedienen will, Licht und Nichtlicht gefordert werde." (Goethe: Farbenlehre, Didaktischer Teil, Einleitung). Über dem Abschnitt "Ein gleiches" steht: "...,
so entsteht doch die eigentliche harmonische Wirkung nur alsdann, wenn alle
Farben nebeneinander im Gleichgewicht angebracht sind." (Goethe: Farbenlehre, Didaktischer Teil, §885) 'Ein gleiches' ist mit dem Kompositionsprogramm
"Projekt 1 (PR 1)" von Gottfried Michael Koenig
(Brief
an Koenig) komponiert
worden, dem auch das Werk gewidmet ist. (Eingaben für Projekt 1 pdf) (nur im Streichsextett 'Wanderers
Nachtlied') Der Abschnitt "Paralipomena" ist von den "Fragmenten"
zur Tonlehre
von Goethe inspiriert worden. Der Abschnitt "Monaden" ist von einigen Briefen
Goethes über musikwissenschaftliche Themen angeregt worden. "Wanderers Nachtlied" wurde am
30. April 1999 im Rahmen des Brahms-Festivals in Lübeck durch Prof. Ulf Bästlein:Bariton / Prof. Angela Firkens:Flöte
/ Prof. Ulf Tischbirek:Cello / Prof. Konrad Elser:Klavier uraufgeführt. Das Streichsextett 'Wanderers Nachtlied' wurde am 12. September 1999 in der Marner Maria-Magdalenen-Kirche durch das Brahms-Sextett (Stefan Wagner, Mayumi Shjimizu:Violine / Hirofumi Fukai, Jakob Zeijl:Viola / Jury Bertelmann, Michael Katzenmaier:Violoncello) uraufgeführt und ist dem Brahms-Sextett gewidmet. |
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Wanderers Nachtlied
Prof. Ulf Bästlein:Bariton / Prof. Angela Firkens:Flöte
/ Prof. Ulf Tischbirek:Cello / Prof. Konrad Elser:Klavier
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