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Peter
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Peter (1998) für Tape Beim Experimentieren mit dem Musikprogramm 'Csound' habe ich "Peter" komponiert. (orc / sco - File) Tonaufnahme:
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Das habe ich nicht komponiert! (1997) |
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Ein Magisches Quadrat Bei dem Versuch, eine
Komposition für Posaune zu schreiben, bin ich auf folgendes "Magische Quadrat"
gestoßen
(ohne die Einsen) |
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Beschreibung des magischen Quadrates
(ohne Einsen):
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Prinzip des "Magischen Quadrats"
Mit allen ungeraden Zahlen kommt man mit diesem Prinzip zu einem Magischen Quadrat. Mit geraden auch, wenn man außer Acht läßt, daß eine neue Reihe nur mit einer Eins beginnen soll. |
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Mit Hilfe dieses Magischen Quadrates ist die Komposition "Für Peter" von Andrej Roumiantsev komponiert. |
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Eine Opernskizze Odyssee Was Homer lieber verschwieg Ein
heiteres Kurzdrama in 2 oder 3 Bildern. Solisten: Odysseus: Baß buffo / Penelopeia: lyrischer
Sopran / Telemachos: Altus / Phemios: dramatischer Sopran / Freier Antinoos: Bariton
/ 1. Freier: seriöser Tenor / 2. Freier: seriöser Tenor Statisten: einige griechische Götter / einige
Freier / 12 Weiber / 3 Schatten Orchester: I. 3 Oboen, Engl. Horn, Fagott, Trompete,
Tuba, II. 2 Violinen, 4 Bratschen, 2 Kontrabässe (räumlich getrennte Aufstellung) 1. Bild: Zeit: ca. 1100 v. Chr. Im Palast von Odysseus. Abend. Im Hintergrund
stehen einige griechische Götter, pantomimisch im Gespräch. Gelage der Freier. Die Freier zechen
und singen. Der Sänger Phemios beklagt die Abwesenheit
des Odysseus. (Arie und Terzett (Freier)) Arm in Arm erscheinen würdig Telemachos,
unbewaffnet, und die sehr verhüllte, fast verschleierte Penelopeia, vom Gesang
des Phemios angelockt. (Rezitativ) Telemachos und Penelopeia klagen die
Freier wegen ihrer Verschwendungssucht und Prasserei an. Telemachos wirft am Ende
seiner Rede sein Zepter vor die Füße der Freier, die sich aber kaum darum kümmern.
(Duett) Telemachos ab. Penelopeia erklärt den Freiern, daß
das Leichentuch für Laertes, ihren Schwiegervater, fast vollendet sei. (Rezitativ) 2. Bild: Wieder im Palast des Odysseus. Nacht.
Im Hintergrund ein Schattenspiel entsprechend der Handlung (s.u.) Eventuell sind im Hintergrund auch
einige Stricke zu sehen, wenn 3. Bild entfällt. Komische, frech-frivole Liebeleien
dreier Freier und einer leicht bekleideten Penelopeia. (Rezitative und Arien) Da erscheinen der bewaffnete Telemachos
und Odysseus - als Bettler verkleidet - , die vorher heimlich das Liebesspiel
beobachtet haben. Er und Telemachos töten die Freier. Zwei sofort. (Rezitativ) Der Freier Antinoos bettelt vergebens
um sein Leben (Rezitativ): auch er wird von Odysseus gnadenlos ermordet. (Rezitativ) (Bei jeder Ermordung läuft ein Schatten
eines menschlichen Körpers auf der Palastwand vorüber.) Odysseus will auch Penelopeia töten.
Telemachos versucht Odysseus zu besänftigen, indem er argumentiert, daß sie, auch
wenn sie mit Freiern gescherzt hat, Odysseus immer geliebt hat. (Arie) Odysseus, nachdem ihm von Telemachos
das Leichentuch für Laertes als Beweis für Penelopeias Liebe zu ihm gezeigt hat,
verzeiht Penelopeia. (Duett)
Telemachos und sie und auch die getöteten
Freier geloben Odysseus ihr Schweigen über das Geschehene. (Finale) 3. Bild (ad libitum) Wieder im Palast, besudelt von den
Leichen der Freier. Morgengrauen. Im Hintergrund einige Stricke. Kein Gesang, nur instrumental. Szene dauert ca. 15 Sekunden. Nach der Ermordung aller Freier säubern
einige Weiber, die in den Augen von Odysseus unzüchtig gewesen sind, in Erwartung
ihrer Hinrichtung den blutbesudelten Palast. Odysseus im halb genähten Leichentuch,
aber trotzdem geharnischt, beaufsichtigt die Weiber - in selbstgefälliger Siegerpose.
Phemios schweigt.
Odyssee Was Homer lieber verschwieg Ich stelle mir eine Oper mit dem Werktitel 'Odyssee' vor als Satire auf das Homersche Epos. In meinem Vorschlag läßt sich Penelopeia doch mit den Freiern ein. Aus dem heeren homerschen Epos wird
eine fast triviale Eifersuchtsszene alla 'Opera buffa' mit (vorläufigem) 'Happy
End' *. Oder? Immerhin haben wir in meinem Vorschlag
mindestens 3 Tote zu beklagen, einen Mordversuch und eine, wenn auch nicht gezeigte
Hinrichtung. Von den Gemütsverletzungen ganz zu
schweigen: da ist das Wackeln der Moralvorstellung des Telemachos, das Gehörnt-Sein
des Odysseus, für das als Sühneopfer sogar zwölf 'Weiber' sterben müssen (entweder
im dritten Bild oder als Andeutung im zweiten) und die Entlarvung der Penelopeia,
die sich in der Öffentlichkeit als unnahbar gezeigt hatte. In der Homerischen 'Odyssee' wird die
Ermordung der Freier und der 'Weiber' fast als gerechtfertigt, vielleicht sogar
als notwendig und gut dargestellt. Durch die (vielleicht gar nicht unsittliche)
Einlassung Penelopeias mit den Freiern wird dem Epos beinahe die moralische Grundlage
entzogen. Odysseus handelt nicht aus "guten" Gründen - er erscheint
hier rachsüchtig und blutrünstig und - nach der Entlarvung Penelopeias hier sogar
unsympathisch selbstherrlich. (Und selbstverständlich damit auch wandelbar.) Trotz aller Blutrünstigkeit soll dem
Heiteren in meinem Vorschlag genügend Raum gelassen sein. Besonders der Anfang
des zweiten Bildes, die frohsinnige Liebelei zwischen Penelopeia und den Freiern,
soll nicht zu kurz sein. Diesen Teil auszudehnen würde Aufgabe des Librettisten
sein. Dagegen sollen die grausamen Teile
in meinem Vorschlag eher wie nebensächlich und kurz behandelt werden. Das dritte
Bild, das ohnehin fragmentarisch kurz ist, kann sogar entfallen, wenn das Libretto
bis dahin zu düster erscheinen sollte. Die Musik zu dieser Kurzoper würde
nüchtern bleiben.
Eine musikalische Illustration oder
Kommentierung der Handlung oder der Gemütsverfassung der Personen, usw. soll es
geben, aber nur untergeordnet, nämlich einer anderen, einer der Gestalt des musikalischen
Materials verpflichteten Logik. Außerdem soll der Hexameter musikalisch
irgendwie eine Rolle spielen. Vielleicht könnte auch die Idee der
'Musikè' eine Rolle spielen.
Das 1. Bild könnte rhythmisch prägnant
angelegt sein, etwa durch ein rhythmisches Ostinato (ev. Passacaglia). Dadurch
könnte man ev. irgendwie die Wirkung einer 'dionysischen Zeitlosigkeit' und Selbstvergessenheit
erzielen. Im 2. Bild könnte melodisch besonders
klar struktuiert sein, um etwa eine 'apollinische Schönheit' zu erreichen. Die Instrumente sind in 2 Gruppen unterteilt:
eine Bläser - und eine Streichergruppe. Eine Anspielung auf die altertümliche
Unterscheidung eines dionysischen mit 'Aulos'-Untermalung bzw. apollinischen Duktus
mit Begleitung der 'Kithara'. *) Da meine Idee teilweise mit den
Standards der heutigen Filmindustrie spielt, könnte ich mir gut vorstellen, daß
die Darsteller maskiert sind und daher als Personen und sogar die Handlungen der
Personen austauschbar erscheinen - gleichzeitig eine Anspielung auf die Theatergebräuche
im Altertum. |
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Es handelt sich um fünf Fugen, die ich zur kontrapunktischen Übung komponiert habe. Wir danken dir, Herr Jesu Christ,
daß du für uns gestorben bist (EG 79) |