MiDigraph

Mathematische Grundbegriffe:

 

Ein Digraph d = (V (G), A(G)) besteht aus zwei endlichen Mengen: V(G), der nichtleeren
Knotenmenge, die als Knoten von D bezeichnet werden und der möglicherweise leeren
Bogenmenge A (G) , die als Bögen oder als gerichtete Kanten oder nur Kanten von D bezeichnet werden, so daß jedem Bogen a in A ein geordnetes Knotenpaar (u,v) zugeordnet ist.


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Wenn a ein Bogen in dem Digraphen D ist, zu dem das geordnete Knotenpaar (u,v) gehört, dann sagt man, daß a u mit v verbindet. Dabei wird u als Anfangsknoten von a und v als Endknoten von a bezeichnet. Die Richtung des Bogens wird durch eine Pfeilspitze gekennzeichnet.

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Es ist möglich, einen Knoten mit sich selbst durch einen Bogen zu verbinden - eine derartiger Bogen wird als Schlinge bezeichnet.

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Eine Bogenfolge in einem Digraphen ist eine endliche Folge

W = voe1v1e2v2...vk-1ekvk,

deren Glieder abwechselnd Knoten und Bögen sind.

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Wenn zwei (oder mehrere) Bögen von G denselben Anfangs- und Endknoten haben, werden diese Bögen dann parallel genannt.

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Der Eingangsgrad id(v) von v ist die Anzahl der Bögen von D, deren Kopf v ist, d.h. die Anzahl der Bögen, die "auf v zugehen". Der Ausgangsgrad od(v) ist die Anzahl der Bögen von D, deren Schwanz v ist, d.h. die Anzahl der Bögen, die "von v wegführen".

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